Spielbericht gegen Ettlingenweier

A: „Beiertheim dreht zum Saisonende auf!“

B: „Ach, die haben jetzt aber auch ein viel stärkere Truppe“

C:“Ich hab gehört, der zweier von denen hat eine ganz neue Unterart von Topspin entwickelt!“

Ja, die Gerüchte flogen pünktlich zum Bezirksklassen-Saisonende nur so durch den Äther; das wollte in den letzten beiden Spielen natürlich eingelöst werden!

Mit fettem Selbstbewusstsein nach starken Leistungen gegen Rüpurr und Neureut starteten wir mit breiter Brust in der Weierer Halle und fassten die Gelegenheit beim Schopf (bis auf Stibi, der heute nichts und keinen anfasste): in den Doppeln wurde nicht lange gezimpert und Philotill holten mit Über-Unterschnitt- und Unter-Überschnittbällen (Die Redaktion entschuldigt sich für die Verwirrung) ein 3:0 gegen Wipfler/Truong. Allessandro und Banani waren dagegen etwas glückloser und mussten sich 1:3 gegen das Topdoppel Heberle/Hamhaber geschlagen geben. Um die Sache wieder grade zu rücken, schlugen Stibi, der nach eigener Aussage Rainer durch das Doppel „mitzog“, und Mr. „Harter Schlag, weiches Herz“ die gegnerischen Kettendorf/Müller  stark mit 3:1. Ein annehmlicher Start mit 2:1- Führung.

In den Einzeln sollte es nicht so einfach bleiben: Banani „Ramazotti“ (Schmeckt das? (Anmerkung d. Red.)) Kiermeier gegen Hamhaber leider chancenlos zum 0:3. Unser aller Lieblingskugelblitz allerdings legte wieder eine Show hin: Nach 2:0-Führung wurde er in den folgenden Sätzen zu 3 und zu 4 „übel paniert“, wie der Fachmann sagt, Im Fünften konnte er sich dann zusammenreißen und holte das Ding mit einer bockstarken Leistung heim. Dann kam die so vielgelobte Mitte: Rainer sah gegen Wipfler leider schlecht aus (was sehr selten passiert), während ich mich von Müller im wahrsten Sinn des Wortes wegklatschen ließ. 0:3 und 1:3.

Und zum ersten Mal waren wir hinten: 3:4.

Alles noch drin: Stibi musste gegen Truong ran, und spielte vielleicht etwas zu schön: 0:3. Alexeus „der Lässige“ sah gegen Kettendorf durchaus Land, konnte sich und den Sieg allerdings nicht an Land ziehen und ging knapp mit 2:3 unter. 3:6 nach dem ersten Durchgang, durchaus verbesserungswürdig.

Dann wieder Mario „50ct“: gegen Heberle war er zwar etwas besser dran, musste ihm dann aber doch zum 1:3 gratulieren. Insgesamt 3:7. Der absolute Tiefpunkt war erreicht, den wir als Ausgangspunkt ja schon so oft zu großen Taten hatten nutzen können. Die Initialzündung kam, wie auch sonst, von der Kampfsau mit den weltweichsten und schnittlosesten Topspins. Der kämpfte sich nämlich nach 0:2-Rückstand wieder ins Spiel lieferte das wohl spannendste Spiel des Abends gegen Hamhaber, bei dem sich die Matchbälle im 5. Satz nur so um die Ohren gepfeffert wurden. Am Ende 17:15 für den Kugelblitz. Das machte natürlich ordentlich heiß. Dann musste ich gegen Wipfler ran: Nach zwei super Sätzen vergaß ich kurz, wie es ging, und fand mich auch hier wieder im fünften Durchgang wieder, der mir inzwischen ja sehr lieb ist. So traf ich da dann einfach mal alles und gewann 11:2. Wir waren also zurück, und der Drops war noch nicht gelutscht. 5:7. Rainer kam mit Müllers Noppe und seinen unglaublichen Winkeln gut zurecht und spielte saustarke und wunderschöne Bälle zum 3:2. Herrlich! Langsam machte das alles wirklich Spaß. Das fand auch Stibi, und gewann locker 3:1 gegen Kettendorf. Und plötzlich 7:7.

Nach dem ersten Satz von Daddy Cool gegen Truong roch es sogar nach Sieg! War aber wohl nur der Angstschweiß der Gegner. Leider konnte Hecki nicht daran anknüpfen und verlor 1:3. Das ganze brachte uns also ins Schlussdoppel: TilloPhil waren ob ihrer beiden Fünfsatzsiege schon extrem heiß drauf, und mussten gegen Heberle/Hamhaber ran. Von vorne an war es ein heißer Fight und TilloPhills Raketen schlugen nur so ein. *zack**buff* *weicher Topspin* *knall*, und schon war das Ding gewuppt. 3:0. und 8:8. War das geil.

Wie erwartet wartete noch der Hopfen- bzw. Kräutertrunk mit erlesenen Teilnehmern der Gästemannschaft im Obergeschoss auf uns. So machts Spaß!

 

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