Damen 1 gewinnt gegen Tabellensechsten

Auch nach diesem Wochenende sind die Damen 1 des SV Karlsruhe-Beiertheim in der Rückrunde daheim ungeschlagen: Im Spiel gegen den Tabellensechsten Grimma bewies das Team Nervenstärke und sicherte sich in einem spannenden Tiebreak mit 3:2 (25:22, 25:12, 20:25, 23:25,15:11) den vierten Heimsieg in Folge. Bei dem langen Spiel kamen auch viele Spenden für den effeff, den Ettlinger Frauen- und Familientreff e.V., zusammen. Vielen Dank an alle!

Karlsruhe, bis auf die drei Langzeitverletzten endlich wieder vollständig, startete gut ins Spiel. Bei den Gästen war die Spielpause von drei Wochen und das Fehlen der beiden Zuspielerinnen bemerkbar. Anfangs noch eng, setzte sich Karlsruhe mit guten Angriffen und mehr Sicherheit im Spielaufbau zur Satzmitte hin ab. Nach einem Ausgleich bei 21:21 übernahm Karlsruhe mit guten Aktionen im Angriff erneut die Führung und gewinnt den Satz 25:22.
Mit Selbstbewusstsein ging der SVK in den zweiten Satz und erzielte viele direkte Punkte. 10:4 in Führung baute Karlsruhe diese weiter aus. Das konstante und souveräne Spiel der Karlsruherinnen erschwerte es den Gästen, einen stabilen Aufbau hinzubekommen. Karlsruhe gewinnt auch den zweiten Satz, diesmal deutlicher mit 25:12.
Grimma kam nach der 10-Minuten Pause stärker zurück und erhöhte den Druck deutlich mit einer stärkeren Abwehr. Karlsruhe bis zum Ausgleich bei 18:18 leicht in Führung, musste deutlich mehr für die Punkte arbeiten. Mit guten Blocks und vermehrten Eigenfehlern der Karlsruherinnen gewann Grimma den dritten Satz 25:20.
Das Spiel hatte sich gedreht, so waren jetzt die Grimma Volleys, die nach einem Satzgewinn deutlich in Führung gingen. Karlsruhe fehlte die Durchschlagskraft und Grimma erhöht zusätzlich den Druck im Angriff. Nach einem 3:8-Rückstand in der technischen Auszeit kam Karlsruhe besser zurück, aber hat immer noch Probleme mit dem Block der Gegnerinnen. Grimma behielt Führung und gewann den vierten Satz 25:23.
Mit toller Stimmung in der Halle und auf dem Feld startete der SVK gut in den fünften Satz und zwang Grimma zu Eigenfehlern. Emotionen auf Seiten der Gäste führten zu einer gelben Karte für den Trainer und einer roten für die Mittelblockerin der Gäste. Bei 9:9 gelang Grimma der Ausgleich, doch mit vier Punkten in Folge setzte sich Karlsruhe erneut ab. Kapitänin Katrin Hahn beendete anschließend das Spiel mit einem Ass.
MVPs wurden beide Mannschaftsführerinnen, Maria Eckelmann von den ESA Grimma Volleys und Katrin Hahn vom SV Karlsruhe-Beiertheim.

Karlsruhe überholt den VCO Dresden und steht nun abstiegsgefährdet auf dem 11. Platz. Das nächste Spiel findet am 2. April 2023 beim Siebtplatzierten VC Wiesbaden II statt.

Benefizspiel: Damen 1 gegen ESA Grimma Volleys

Am kommenden Samstag, den 18.03. steht bereits das drittletzte Heimspiel des SV Karlsruhe-Beiertheim an. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr in der Friedrich-List-Halle gegen die ESA Grimma Volleys.
Die Gäste aus Sachsen befinden sich aktuell mit 35 Punkten aus 18 Spielen auf dem sechsten Tabellenrang. Die Grimma Volleys sind ein etabliertes Bundesliga-Team und können es nach aktuellem Stand noch unter die Top 3 schaffen. Wie in vielen anderen Spielen der Hinrunde hatten die Karlsruherinnen bewiesen, dass sie stellenweise mithalten können und die Gegnerinnen gefordert. Mit weiter Anreise und Spiel am Vortag in den Knochen verloren die Karlsruherinnen das Hinspiel 1:3 (19:25, 15:25, 25:17, 25:18). Die Zielsetzung für dieses Heimspiel ist klar: Mit wieder vollständigem Kader (bis auf die drei Langzeitverletzten) wollen die Karlsruherinnen diesmal mindestens zwei Sätze gegen die klar favorisierten Gegnerinnen holen, um sich vom Abstiegsplatz zu entfernen.

Mit Aussicht auf ein spannendes Spiel und Unterstützung der vereinsinternen Red Flames Cheerleader der Badener Greifs, freut sich der SVK auf eine volle Halle! Das Heimspiel wird genutzt, um Spenden für den effeff, den Ettlinger Frauen- und Familientreff e.V., zu sammeln. Der SV Karlsruhe-Beiertheim bietet mit seinem Schwerpunkt auf Frauenvolleyball ein Zuhause für „Starke Mädchen – starke Frauen“. Daher kommt auch die Verbindung mit dem effeff Ettlingen zustande, einem Bewegungszentrum, der als Treffpunkt für Frauen, ihren Kindern und Familien einen wichtigen Ort in Karlsruhe einnimmt.

Wer es nicht in die Friedrich-List-Halle schafft, kann das Spiel auch per Livestream mit Kommentar über SPORT1 Extra verfolgen.

Damen 1 beweist Nervenstärke gegen Freisen

Wie bereits in der Hinrunde zeigt Karlsruhe auch in der Rückrunde die Stärke in Heimspielen. Mit dem 3:2 (25:23, 18:25, 23:25, 28:26, 15:13) Sieg gegen den SSC Freisen am vergangenen Samstag, den 18.02., ist der SVK in der Rückrunde daheim bisher ungeschlagen. Besonders nach der Niederlage im Kellerduell gegen Lohhof und den Abrutsch auf einen der zwei Abstiegsplätze sind die Punkte sehr wichtig für die Karlsruherinnen. Das Spiel war besonders geprägt von der inkonstanten Leistung der Gäste. Die Herbstmeisterinnen bewiesen ihr Können besonders in Angriff und Block, doch die Karlsruherinnen nutzten ihre Chancen konsequent. Weiterhin noch von Ausfällen geplagt, nutzte der SVK mit Manuela Völz, Liv Dahmen und Cecilia Zapf die Unterstützung aus der zweiten Damenmannschaft.

Beide Teams starteten anfangs noch unsicher ins Spiel. So ist es der SVK, der als erstes ins Spiel fand und mit variablen Angriffen und guten Blocks bei 10:8 die Führung übernahm. Mit Sicherheit und Konstanz bauten sie diese weiter aus und zwangen den SSC bei 17:13 zu deren zweiten Auszeit. Freisen fand dann ebenfalls besser ins Spiel und glich mit 19:19 aus. Es wurde spannend, doch Karlsruhe konnte sich durchsetzen und gewann den ersten Satz mit 25:23.
Im zweiten Satz spielten die Gäste ihr Spiel und Karlsruhe konnte nur phasenweise mit guten Angriffen und Druck im Aufschlag mithalten. Mit starken Angriffen und guten Blocks holte sich Freisen den zweiten Satz mit 25:18.
Im dritten Satz stellte Karlsruhe mit Katrin Hahn und Alexandra Bura-Dollhofer im Zuspiel auf 4:2 um. Anfangs führte diese Umstellung noch zu Strukturmangel auf dem Feld, doch zur Satzmitte hin funktionierte das Zusammenspiel gut. Der SVK holte den Rückstand von 12:17 auf und glich bei 20:20 aus. Erneut wurde es spannend, doch Freisen holte sich mit 25:23 den zweiten Satz in Folge.
Karlsruhe startete souverän in den vierten Satz und erspielte sich mit 16:4 eine 12-Punkte Führung. Karlsruhe verlor etwas an Durchsetzungskraft im Angriff und Freisen fand zurück ins Spiel. Mit starken Angriffen erkämpften die Gäste den Ausgleich bei 23:23. Was nach einem klaren vierten Satz für Karlsruhe aussah, wurde zu einem Matchball für Freisen. Doch Karlsruhe bewies Teamgeist und Nervenstärke: Die Heimmannschaft wehrte den Matchball ab und Lena Hoffmann verwandelte nach einem Blockpunkt den dritten Satzball mit einem Ass. Karlsruhe gewann den vierten Satz mit 26:24 und bleibt im Spiel.
Die Anstrengung aus den letzten Sätzen merkte man beiden Teams an. Freisen übernahm nach einer Fünf-Punkte Serie leicht die Führung. Doch mit Katrin Hahn bei 10:13 am Aufschlag, verwandelte Karlsruhe den ersten Matchball und gewann 15:13.

Die silberne MVP-Medaille ging an die Zuspielerin Leonie Dewes und Universalspielerin Alexandra Bura-Dollhofer erhielt Gold.

Damit befindet sich der SV Karlsruhe-Beiertheim noch auf dem Abstiegsplatz, hat aber den Abstand zum TV Lohhof auf vier Punkte verringert. Der VCO Dresden steht zwar noch dazwischen, wird aber wegen des Kaderstatus nicht in den Abstiegsplätzen berücksichtigt.
Als nächstes steht ein spielfreies Wochenende an und Karlsruhe kehrt dann hoffentlich wieder (bis auf die Schwerverletzten) vollständig zurück. Das nächste Spiel der Karlsruherinnen findet am Sonntag, den 05.03. um 15 Uhr beim aktuellen Tabellenführer TV Dingolfing statt.



Nächster Heimsieg für Damen 1

In ihrem 15. Spiel zeigen die Aufsteigerinnen eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zum Saisonstart. Nach dem ersten 3-Punkte Sieg in der Rückrunde vor zwei Wochen daheim gegen Bad Soden, gewinnt der SV Karlsruhe-Beiertheim erneut 3:0 (25:16, 25:19, 22:25) diesmal gegen den TV Waldgirmes. Das Spiel war durch ein stellenweise inkonstantes Spiel der Karlsruherinnen und Aufschlagfehler von Waldgirmes gekennzeichnet, bei dem Karlsruhe die meiste Zeit die Führung behielt.

Im ersten Satz erkämpfte sich Karlsruhe mit starken Aufschlägen und guter Annahme gleich zu Beginn einen weiten Vorsprung. Bereits zur zweiten technischen Auszeit lagen diese bereits mit zehn Punkten vorne und spielten fokussiert ihr eigenes Spiel mit wenigen Eigenfehlern. Probleme in der Annahme von Waldgirmes nahmen dem Zuspiel Variabilität, wodurch der Karlsruher Block oft richtig stand. Mit 25:16 gewann Karlsruhe den ersten Satz.
Waldgirmes fand mit dem zweiten Satz besser ins Spiel und erzielte besonders viele Punkte über die Universalspielerin Janna Schweigmann auf Diagonal. Nach dem 7:8-Rückstand erhöhte Karlsruhe wieder die Konzentration. Mit mehr Druck im Angriff machte Karlsruhe mehrere Punkte in Folge und setzte sich mit 16:10 wieder ab. Der TV Waldgirmes kämpfte sich gegen Satzende nochmal mit guten Aufschlägen ran, aber trotzdem ging der zweite Satz mit 25:19 an die Heimmannschaft.
Der dritte Satz begann wieder ausgeglichen, doch Karlsruhe setzte sich erneut zur Satzmitte besonders mit starken Blockpunkten 21:14 ab. Gegen Ende ließ der SVK erneut etwas nach und Probleme in der Annahme führten dazu, dass die Gäste bei 21:21 ausgleichen konnten. Mit Verbesserung in der Annahme und weniger Eigenfehlern holte sich Karlsruhe die letzten Punkte und gewann den dritten Satz 25:22.
MVP wurde vom SVK die Außenangreiferin Alexandra Bura-Dollhofer und vom TV Waldgirmes die Zuspielerin Anna Schreiber.

Karlsruhe zeigte die erhoffte Steigerung in der Rückrunde und konnte sich nach dem 3:1-Sieg in der Hinrunde erneut über die drei Punkte freuen. Damit steht der SV Karlsruhe-Beiertheim weiterhin auf dem 11. Tabellenrang, aber schaffte es, den Abstand zu dem Ligakonkurrenten TV Lohhof zu vergrößern. Am kommenden Wochenende geht es für die Karlsruherinnen zu den Roten Raben Vilsbiburg II, die sich aktuell auf dem dritten Platz aufhalten.

Ein großes Dankeschön an die Red Flames Cheerleader für die tolle Unterstützung und beeindruckende Show in der 10-Minuten Pause!



Damen 1 kehrt ohne Punkte aus Altdorf zurück

Am Sonntag, den 22.01.23, ging es für unsere Damen 1 in der Nähe von Nürnberg zum TV Altdorf. Altdorf nahm in diesem Spiel als Fünftplatzierter klar die Favoritenrolle ein und startete, wie die Karlsruherinnen auch, mit einem 3:0 Sieg in die Rückrunde. Libera Viviane Hones fällt leider weiterhin verletzungsbedingt aus, so übernahm Vanessa Reich diesmal die Aufgabe der Abwehrspezialistin.
Wie bereits im Hinspiel trennen sich die Mannschaften 1:3 (13:25, 17:25, 25:21, 16:25), erneut mit dem besseren Ende für den TV Altdorf. Altdorf startete gut und machte über das Spiel hinweg wenig Eigenfehler. 

Gleich zu Beginn des ersten Satzes ging Altdorf mit vier Punkten in Führung. Die Karlsruherinnen versuchten dranzubleiben, doch konnten nicht genug Druck im Angriff ausüben. Der Rückstand konnte nicht eingeholt werden und die favorisierten Gastgeberinnen bauten diesen zur Satzmitte hin weiter mit Punkteserien aus. Nach 8:12 stand es 10:17 und letztendlich 13:25.
Erneut startete Altdorf stark und übernahm mit direkten Punkten wieder gleich zu Beginn die deutliche Führung. Trotz 1:6 Rückstand, steigerte sich der SVK und blieb diesmal besser dran. Doch Altdorf spielte weiterhin selbstbewusst und besonders die Außenangreiferin Katharina Schön mit der Nummer 2 setzte sich weiterhin im Angriff durch. Mit 17:25 ging auch der zweite Satz an die Heimmannschaft.
Der SVK steigerte sich weiterhin und schaffte es zur ersten technischen Auszeit im dritten Satz mit 8:4 die Führung zu übernehmen. Mit mehr Druck im Angriff und viel Konzentration nutzten sie die eigenen Chancen besser und gleichzeitig ließ die Leistung von Altdorf nach. Bei 13:13 und 20:20 glich Altdorf jeweils aus, doch Karlsruhe behielt die Oberhand und reagierte besser als in den beiden Sätzen davor. Somit ging der dritte Satz mit 25:21 verdient an die Gäste aus Karlsruhe.
Der vierte Satz begann ausgeglichen mit Punkteserien auf beiden Seiten. Nach 7:8 zur ersten technischen Auszeit kehrte Altdorf wieder mit mehr Druck und Sicherheit zur alten Leistung zurück und übernahm bei 10:15 wieder eine deutliche Führung. Die Konzentration auf Seiten des SVKs ging zurück und es kam zu Instabilität im Spielaufbau. Altdorf setzte sich durch und gewann den vierten Satz mit 25:16 und damit auch das Spiel.

Trotz Niederlage hat der SV Karlsruhe-Beiertheim bewiesen, dass sie gerade in knappen Situationen auch gegen starke Gegner  punkten können. Ein Ziel für das nächste Spiel ist nun, auch von Beginn an ins Spiel zu finden und den Gegner unter Druck zu setzen. Beide Kapitäninnen wurden zum MVP gewählt: Bei Altdorf Außen/Annahme-spielerin Katharina Schön und beim SVK Zuspielerin Kathrin Hahn.
Karlsruhe bleibt auf dem 11. Tabellenplatz, aber ist nun wieder punktgleich mit Lohhof auf Platz 12.

Am kommenden Samstag, den 28.01.2023, steht das nächste Heimspiel für den SVK 1 in der Halle der Friedrich List-Schule an. Um 19:30 Uhr ist Anpfiff gegen den TV Waldgirmes und Karlsruhe nimmt in diesem Spiel die Favoritenrolle ein. Wir freuen uns sehr über Eure Unterstützung!



Damen 1 gelingt die erste Revanche

Das Hinspiel in Bad Soden, das für die Karlsruher das erste Bundesligaspiel überhaupt war, war auf Seiten der Karlsruherinnen von viel Nervosität geprägt. Von dieser war im Rückrundenspiel diesmal vor heimischem Publikum nichts mehr zu sehen. Bad Soden startete immer gut in die Sätze, doch Karlsruhe passte sich an den Druck im Aufschlag an und übernahm so schon zur Mitte des Satzes hin, eine kleine Führung. Gegen Satzende kam es bei den Gästen vermehrt zu Eigenfehlern und Karlsruhe nutzte die eigenen Chancen konsequent. Damit gelang Karlsruhe im ersten Rückrundenspiel die Revanche mit 3:0 (25:20, 25:20, 25:18) gegen den Tabellenneunten.
Neben Antonia Steinbach, Annika Dilzer und Inga Kizele, die alle wegen eines Kreuzbandrisses die Saison vorzeitig beenden mussten, fehlte auch Libera Viviane Hones verletzungsbedingt. Nachwuchstalent Liv Dahmen aus der zweiten Mannschaft, die schon mehrmals diese Saison unterstützt hatte, übernahm diesmal die Rolle der Libera.

Bad Soden startete gut ins Spiel und setzte Karlsruhe von Anfang besonders in der Annahme unter Druck. Nach einem 10:16 Rückstand verbesserten die Karlsruherinnen die Annahme und kämpften sich besonders mit guten Aufschlägen und Abwehraktionen zurück ins Spiel. Auch im Angriff erhöhte der SVK den Druck für die Gäste und konnte schließlich bei 18:18 ausgleichen. Mit einem anschließenden Ass von Lena Günter gehen sie erstmals in Führung und holen sich den ersten Satz mit 25:20.
Die Gäste starteten wieder mit guten Aufschlägen und diesmal konnte Karlsruhe nach mehreren Blockpunkten bereits zur ersten technischen Auszeit die Führung mit 8:7 übernehmen. Es blieb ein spannendes Spiel, bei dem der SVK immer leicht vorne war. Mit starken Aktionen über die Mitte blieb Bad Soden im Spiel und übernahm bei 18:16 kurz die Führung. Mit Alexandra Bura-Dollhofer am Aufschlag gelang Karlsruhe der Ausgleich (wieder bei 18:18) und erneut kam es zu Instabilität im Sodener Spielaufbau. Damit ging auch der zweite Satz mit 25:20 an die Heimmannschaft.
Der SVK zeigt sich im dritten Satz weiterhin konzentriert und gut in allen Elementen. Anfangs wieder eng beieinander, setzte sich Karlsruhe mit 16:12 deutlicher als bisher ab und gewann den dritten Satz mit 25:18.
Goldener MVP wurde Diagonalangreiferin Anela Hadzic, die besonders durch starke Angriffe punktete. Die silberne MVP ging an die Sodener Libera Emma Burda.

Mit diesem 3-Punkte Sieg entfernt sich Karlsruhe weiter von den Abstiegsplätzen und rückt aufgrund des besseren Satzverhältnisses vor Dresden, direkt hinter Bad Soden, auf Platz 10 nach oben. Am kommenden Sonntag, den 22.01., geht es für den SVK zum Tabellenvierten TV Altdorf. Spielbeginn ist um 16 Uhr.

Damen 1 verlieren 5-Satz-Krimi

Zum letzten Spiel der Hinrunde und vor der Winterpause war der TV Planegg-Krailling am 18.12.2022 beim SV Karlsruhe-Beiertheim zu Gast. Wieder einmal bewiesen die Aufsteigerinnen aus Karlsruhe, dass sie auch mit Mannschaften aus der Tabellenmitte mithalten können. Nachdem sich die Karlsruherinnen gerade in der Crunchtime meist gegen die Gäste durchsetzen konnten, hat es am Ende leider nur für einen Punkt gereicht (20:25, 27:25, 15:25, 26:24, 13:15).

Die Heimmannschaft hat die neue Herausforderung Volleyball Bundesliga deutlich in den Knochen. Diagonalangreiferin Inga Kizele hat sich vergangene Woche beim Auswärtsspiel gegen den TSV Unterhaching schwer am Knie verletzt. Damit ist sie neben Antonia Steinbach und Annika Dilzer die dritte Spielerin der Karlsruherinnen die während eines Spiels eine Knieverletzung erlitt. Während Libera Viviane Hones, die krankheitsbedingt die letzten zwei Spiele gefehlt hat, diesmal wieder auf dem Feld stand, fehlte Außenangreiferin Alexandra Bura-Dollhofer aufgrund einer grippalen Erkrankung.

Die Gäste starteten gut ins Spiel und setzten Karlsruhe mit guten Aufschlägen und Angriffen deutlich unter Druck. Noch 5:8 in der ersten technischen Auszeit, gerieten die Karlsruherinnen schnell in einen 6:12-Rückstand. Mit guten Abwehraktionen blieben sie im Spiel, jedoch fehlte am Ende die Durchsetzungskraft im Angriff gegen die gute Abwehr der Münchnerinnen. Starke Aufschläge von Lena Hoffmann gegen Satzende setzten die gegnerische Annahme unter Druck und Karlsruhe war mit 17:20 wieder im Spiel. Planegg verwandelte den zweiten Satzball und gewann den ersten Satz mit 25:20.
Im zweiten Satz hielt der SVK besser mit den Gästen mit und erreichte mit Lena Hoffmann am Aufschlag Gleichstand bei 14:14. Bei 19:20 brachte ein Ass von Kapitänin Katrin Hahn erneut den Ausgleich. Beide Teams reduzierten nochmal ihgre Eigenfehler und Karlsruhe gewann den zweiten Satz mit 27:25.
Der SVK nutzte die eigenen Chancen im dritten Satz nicht so konsequent wie am Ende des vorherigen und Planegg war deutlich präsenter auf dem Feld. Mit einer Aufschlagserie von Ann-Kathrin Stichlmair setzten sie sich auf 17:8 ab und Karlsruhe verlor den Satz letztlich mit 25:15.
Nach diesem Dämpfer nutzte Karlsruhe die eigenen Chancen wieder besser und zwang Planegg bei 6:3 zur ersten Auszeit. Mit guter Abwehr baute der SVK die Führung auf 12:6 weiter aus. Planegg kämpfte sich wieder ran, doch Karlsruhe behielt die Führung (16:13). Wieder wurde es gegen Satzende spannend: Planegg glich auf 20:20 aus. Erneut gab es das bessere Ende für Gastgeberinnen. Diese gewannen den vierten Satz 26:24 und freuten sich über einen fünften.
Lange Ballwechsel mit starken Abwehraktionen auf beiden Seiten unterhielten das Publikum im fünften Satz. Keines der Teams konnte sich deutlich absetzen und zum Seitenwechsel lag Planegg mit einem Punkt vorne. Karlsruhe glich direkt mit einem Block wieder aus und ging drei Punkte in Führung. Planegg schaffte es, den Rückstand aufzuholen und gewann mit einem Block das Spiel 15:13.
Silber-MVP wurde Anela Hadzic vom SV Karlsruhe-Beiertheim und Gold-MVP wurde Julia Ziegler. Beide Spielerinnen überzeugten besonders in Angriff und Block.

Die beiden Mannschaften freuen sich auf die wohlverdiente Winterpause. Mit dem 2-Punkte Sieg rückt Planegg auf Platz 5 und ist punktgleich mit den Roten Raben Vilsbiburg II. Karlsruhe verschafft sich mit dem Punktgewinn einen ein-Punkt-Vorsprung vor dem SV Lohhof und damit auch von den Abstiegsplätzen. Am Samstag, den 14.01.2023, steht für die Karlsruherinnen das nächste Heimspiel gegen die TG Bad Soden um 19:30 Uhr an.