SV KA-Beiertheim gewinnt deutlich 3:0 gegen den SV Sinsheim und ist selbst ein wenig überrascht

Die Stimmung war angespannt beim SV Karlsruhe-Beiertheim, vor dem Spiel gegen den SV Sinsheim. Die Ausgangssituation war nämlich folgende: Beiertheim stand auf Platz 3, Sinsheim an der Tabellenspitze. Eigentlich war recht offen, wer das Spiel gewinnen würde. Doch die Beiertheimerinnen waren nicht nur angespannt, sie waren vor allem voll motiviert und hatten große Lust zu gewinnen und das haben sie auch gezeigt. Und so ging das Spiel mit 3:0 (17,18, 23) an die Fächerstädterinnen.

Sinsheim hat eine starke Mannschaft, dessen waren sich die Karlsruherinnen bewusst, vor dem Match Tabellendritter gegen Erster, aber Angst hatten sie keine. Sie hatten einfach richtig Lust auf ein gutes Spiel. Und das zeigten sie dem heimischen Publikum auch. Der erste Satz startete recht ausgeglichen, die Beiertheimerinnen hatten immer so zwei Punkte Vorsprung, bis sie ihn dann ab Mitte des Satzes immer weiter ausbauen konnten. Die Gastgeberinnen hatten wieder einmal druckvolle Aufschläge mit denen sie die Sinsheimer Annahme immer wieder ins Straucheln brachte und das Spiel von Sinsheim verlangsamte und gut lesbar wurde. Doch die risikoreichen Aufschläge landeten auch leider immer wieder mal im Netz oder im Aus. Trotz vieler Aufschlagfehler setzten sich die Beiertheimerinnen aber durch und arbeiteten gut im Block #BeiertheimerBlockwand #BadnerRiesen. Der Schlüssel zum Spiel war allerdings die unglaublich gute Beiertheimer Annahme, die es Zuspielerin Katrin Hahn ermöglichte schnell zu spielen. Dem gegnerischen Block fiel es schwer dem variablen Zuspiel zu folgen und selten hatten die Beiertheimer Angreiferinnen einen Doppelblock gegen sich. Im ersten Satz ging es recht schnell aus einem 15:11, wurde ein 22:14 und u.a. mit starken Aufschlägen von Sophie Schubert dann 25:17.

Auch in den zweiten Satz starteten die Beiertheimerinnen wieder gut rein. Und hielten den Druck im Aufschlag aufrecht und die Sinsheimer Annahme war nicht so perfekt wie die von Beiertheim und so war das Spiel der Gäste lang nicht so schnell wie vom SVK und der Beiertheimer Block immer zu Stelle. Bei Beiertheim lief’s einfach vergangenen Samstag – 15:9, 20:11. Dann noch ein kurzer Durchhänger, vier Punkte in Folge für Sinsheim 20:15 – Auszeit Beiertheim. Und die wirkte wieder einmal. Mit 25.18 ging auch Satz zwei an Beiertheim. Die ersten beiden Sätze gingen zwar deutlich an Beiertheim, doch wie deutlich es war, wurde den SVKlerinnen erst nach dem Spiel bewusst, beim Blick auf den Spielberichtsbogen. Die ersten beiden Sätze gingen zwar deutlich an Beiertheim, doch wie deutlich es war, wurde den SVKlerinnen erst nach dem Spiel bewusst, beim Blick auf den Spielberichtsbogen. Die Stimmung war doch so angespannt und konzentriert auf dem Feld, auch fokussiert, dass es sich nicht so deutlich angefühlt hat. Außerdem hat Sinsheim immer wieder selbst auch Druck gemacht und versucht sich zurückzukämpfen, dass auch keine der Beiertheimer Spielerinnen nachgeben konnte, oder gar wollte.

Im dritten Satz wurde es dann etwas enger. Obwohl die SVKlerinnen wieder konzentriert in den Satz gestartet sind, kamen die SInsheimerinnen in der Mitte des Satzes nochmal nah – 7:5, 13:8, 18:16. Gegen Ende des Satzes wurde es fast gefährlich, als die Sinsheimerinnen die Beiertheimerinnen sogar überholten und mit zwei Punkten führten – 20:22. Mit Auszeiten und Wechseln versuchte Coach Kaschub seine Mädels wieder zu stabilisieren. Und dann waren da ja noch die Zuschauer, die für richtig tolle Stimmung gesorgt und ihre Mädels zum Sieg gepusht haben! Die sind alle richtig mitgegangen, haben angefeuert was nur ging – diese Stimmung war auch auf dem Feld zu spüren und hat die Beiertheimerinnen natürlich nochmal zusätzlich motiviert! Und so ging dann doch auch Durchgang drei an Karlsruhe-Beiertheim, mit 25:23.

Sandra Eichmann spielte am vergangenen Samstag übrigens das erste Mal von Anfang an gespielt und hat ihre Aufgabe echt gut gemacht! Sie hat viel Stabilität und Erfahrung ins Spiel gebracht. Man merkt direkt wie viel sie volleyballerisch drauf hat.

Abschließend nochmal ein großes Lob an die Leistung der Karlsruher Zuschauer – das war super, aber auch an die Mädels – jede hat alles gegeben, auch wenn es anstrengend war – Respekt.

Es spielten: Sandra Eichmann, Katrin Hahn, Sabrina Hasenfuß, (Char-)Lotte Kayser, Inga Kizele, Anja Knoblauch, Toni Kopp, Vanessa Petri, Vanessa Reich, Viktoria Rohde, Sophie Schubert, Nadine Spuhler.

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