Rückblick Saison 2022

Bezirksliga

Die Corona-Zeit hat einige Veränderungen und Überraschungen in unserem täglichen Leben bereitgehalten. Dazu gehört auch, dass die beiden ausgefallenen Saisons 2020 und 2021 nicht spurlos am Boule-Ligabetrieb vorbei gegangen sind: Einige Vereine mussten leider ihr Engagement im Ligabetrieb einschränken oder gar einstellen. Dadurch entstanden diverse Lücken in den einzelnen Ligen, die durch Nachrücker aus den unteren Ligen gefüllt wurden. Und da unsere 2. Mannschaft in der Saison 2019 einen beachtlichen 3. Platz in der Kreisliga 1 erreicht hatte, kam sie in den Genuss, durch die Tabellenturbulenzen 2022 plötzlich in der Bezirksliga spielen zu dürfen!

Das war nun ein großer Schritt für uns, und Freude und Ehrfurcht hielten sich die Waage. Mit entsprechendem Respekt vor der Saison haben wir dann am 10. April am Boule-Saison-Vorbereitungsturnier bei der Wilden13 in Stutensee teilgenommen. Nachdem wir allerdings gegen eine Bezirksligamannschaft mit 3:2 gewinnen konnten und gegen eine Landesligamannschaft sogar mit 4:1, konnten wir voll Optimismus in die neue Saison starten.
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Spieltag 2 der Flaggies

Neuer Spieltag, neues Glück.

Nach den Erfahrungen aus dem ersten Spieltag waren unsere Jungs fit für den zweiten Auswärtsspieltag am 29. April. Diesmal ging es nach Pforzheim zu den Wilddogs.

Leider konnte Coach Meikel nicht dabei sein, er ließ es sich aber nicht nehmen, die Jungs persönlich vor dem ersten Spiel per Videochat aufzubauen und ihnen noch ein paar letzte Tipps zu geben.

Diesmal übernahm Coach Lars den Headcoach-Posten und bereitete sein Team auf das erste Spiel gegen die Beavers vor.

Unsere Jungs standen schon zum Anpfiff bereit, da fiel den Schiedsrichtern auf, dass wir nur mit 11 Spielern angereist waren. Es herrschte nun ein reger Austausch, ob man mindestens 11 oder 12 Spieler für einen Spieltag benötigt.

Nachdem festgestellt wurde, dass laut Spielverordnung es mindestens 11 Spieler sein müssen, ging das Spiel endlich los.

Der Schreck saß bei unserem jungen Team allerdings noch tief. Dies führte nach Kickoff direkt zu einer Interception.

Mit jedem Play wurde unser Team sicherer und die ersten tollen Spielzüge glückten. Trotz einer schnellen 14:0 Führung für die Beavers spielten unsere Jungs unermüdlich weiter. Theodor war nicht zu bremsen und lief uns zurück ins Spiel. Marlon und Fyn stoppten einige Plays in der Defense für unser Team und brachten uns auch mit Hilfe unserer Lineman Alessio, Marcel und Frederik immer wieder zu neuen Chancen.

 

Zwischendurch benötigten die Beavers 4 Spieler, um unseren Theodor zu stoppen. Unsere Jungs kämpften um jedes Yard. Durch einen weiteren Touchdown durch die Beavers, anschließender Interception und einem weiteren Touchdown kam es zu einem Endstand von 28:0. Trotz einer gefangenen Interception von Marlon konnte das Ergebnis nicht mehr geschönt werden.

 

Da wir dieses Jahr einen weiteren Quarterback zur Verfügung haben, durfte Nio Sebastian ablösen und gegen Ende der zweiten Spielhälfte aufs Feld. Er bediente ebenfalls wie Sebastian Theodor mit ein paar tollen Bällen. So benötigten die Beavers zeitweise 5 Spieler, um Theodor zu stoppen.

 

Das zweite Spiel an diesem Tag war gegen die Pforzheim Wilddogs.
In jedem Spiel gingen unsere Jungs motivierter und sicherer rein und so hatte Sebastian nicht nur als Quarterback einige tolle Plays, sondern stoppte auch in der Defense die Drives der Wilddogs.
Nach dem ersten Touchdown des Gegners hatten wir einen sehr schönen langen Drive, den wir leider nicht zu einem Touchdown verwandeln konnten. Wir kamen der Endzone aber spürbar näher.

Auch die Wilddogs konnten viel Raumgewinn erzielen und trafen zum nächten Touchdown.
Kurz vor der Halbzeit gelang Marlon noch ein langer Lauf, der aber durch die Halbzeit beendet wurde.

Trotz der starken Arbeit unserer Defense konnten die Wilddogs noch drei weitere Touchdowns erzielen, sodass am Schluss ein 33:0 auf der Tafel stand.

 

Wieder muss die Moral unserer Jungs hervorgehoben werden. Es wurde bis zum Schluss gekämpft und kein Punkt verschenkt. Das Team wächst immer weiter zusammen und freut sich jetzt schon auf den kommenden Spieltag Zuhause beim SVK!

 

Es spielten: Marlon, Nio, Fyn, Frederik, Alessio, Tim, Sebastian, Theodor, Jamie, Marcel, Silas.

Spieltag 1 Flaggies

Früh ging es für unsere noch jungen Flaggies am 23. April in den ersten Spieltag. Um 7.30 Uhr trafen sich 12 Spieler und die Eltern bei regnerischem Wetter vor unserer Heimspielstätte SVK, um gemeinsam nach Biberach an der Riß aufzubrechen.

 

Allen ist bewusst, dass uns keine leichte Saison erwartet. Viele unserer erfolgreichen Flaggies aus den letzten Jahren haben uns in die U19 verlassen und so standen wir zum ersten Mal mit einem fast komplett neuen Team auf dem Feld.

Dank unseren Coaches Meikel und Lars konnte in so kurzer Zeit ein tolles Team zusammenwachsen und wir gingen mit viel Zuversicht in das erste Spiel.

 

Mit uns traf in Biberach die Sonne ein und wir konnten pünktlich um 12 Uhr das Spiel gegen die Freiburg Sacristans starten.

Schnell war klar, dass es zu einem Sieg für uns nicht reichen wird. Trotzdem kämpften unsere Jungs bis zur letzten Sekunde.

Die Nervosität war anfangs bei allen spürbar. Nur drei unserer Jungs standen letztes Jahr bereits auf dem Spielfeld.

Mit einem Endstand von 14:0 mussten wir uns geschlagen geben, aber alle waren sich einig. Unsere Jungs waren klasse!

 

Das zweite Spiel war gegen die Biberach Beavers. Der Gastgeber war für uns ebenfalls nicht zu bezwingen, aber unsere Jungs hielten tapfer dagegen und ließen in der 2. Hälfte keinen weiteren Touchdown zu. So stand es am Schluss 21:0 für die Beavers.

 

Unsere Jungs hatten alles gegeben und jeder konnte mit seiner Leistung zufrieden sein. Selbst die Schiedsrichter gratulieren unseren Jungs zu ihrer tollen Leistung und sind schon gespannt, wie sich das Team weiterentwickelt.

 

Wir möchten uns für die tolle Betreuung der Gastgeber bedanken.

Beavers, ihr habt das toll gemacht! Vielen Dank.

 

Es spielten: Sebastian, Fyn, Theodor, Marcel, Lion, Alessio, Tim, Amos, Frederik, Jamie, Marlon, Silas.

Platzeröffnung 2023

„Am vergangenen Samstag fand die offizielle Eröffnung der Tennissommersaison 2023 statt. Rd. 50 Mitglieder fanden sich ein, um bei kühlem, aber trockenem Wetter einen netten Nachmittag miteinander zu verbringen.

Die Plätze waren voll belegt. Zahlreiche Matches fanden zwischen allen Altersklassen und Mannschaften statt.

Für das Kulinarische war mit Würsten, Flammkuchen und Getränken gesorgt.

Herzlichen Dank an alle Mitwirkenden.“

Eberhard Natter

Erste rettet nach zweimaligem Rückstand in Unterzahl einen Punkt

Am vergangenen Sonntag empfing Beiertheim mit der Zweitvertretung der Forchheimer Sportfreunde bei endlich einmal freundlichem Wetter einen direkten Tabellennachbarn. Der gewohnt knappe Kader wurde leider bereits beim Aufwärmen erheblich geschwächt, mit dem starken Sechser verletzte sich eine wichtige Stütze des Teams.

In der ersten Viertelstunde machte sich dies dann auch schmerzlich bemerkbar, im Mittelfeld entstanden immer wieder Lücken, die einen geordneten Spielaufbau selten zuließen und ein signifikantes Vordringen in die gegnerische Hälfte verhinderten. Der FV wartete zunächst ab, nutzte dann aber die hochstehende Abwehrkette der Hausherren zu einem Konter über die rechte Seite. Unser Keeper musste weit aus dem Kasten eilen und traf beim Klärungsversuch im eins gegen eins auch den Fuß des Angreifers – eine gleich in zweierlei Hinsicht folgenschwere Aktion. Neben der berechtigten gelben Karte musste man nach dem folgenden Freistoß auch noch den frühen Rückstand hinnehmen. Danach entwickelte sich eine weitestgehend ausgeglichene Partie auf allerdings überschaubarem Niveau. Bis zur Pause konnte keiner der Kontrahenten für ernsthafte Gefahr sorgen.

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Beiertheim verspielt erneut zweimalige Führung

Am vergangenen Sonntag war der SVK zu Gast bei der formstarken Spielgemeinschaft Burbach/Pfaffenrot. Bei ungemütlichem Dauerregen wollte man am Stegbach vier Tage nach der ärgerlichen Heimniederlage gegen Ettlingen wieder ein Erfolgserlebnis feiern.

Und danach sah es dann auch sehr schnell aus. Nach kurzer Abtastphase wähnte Beiertheims offensiv eingestellter Sechser den gegnerischen Keeper etwas zu weit vor seinem Gehäuse und wagte einen Heber aus der Distanz – bereits in der siebten Minute stand es 0:1. Danach bestimmten zunächst die Gäste das Spiel und verlagerten das Geschehen auf dem kurzen Platz weitestgehend vors Tor des Gegners. Dessen erste nennenswerte Offensivaktion aber machte den Vorsprung wieder zunichte. Wie schon vier Tage zuvor gelang es der SVK-Defensive nicht, einen mehrfach geklärten Ball einfach mal ins Nirgendwo zu katapultieren, am Ende lag die Kugel dann wieder im eigenen Netz. Und es kam noch schlimmer; nach gut einer halben Stunde drehten die Hausherren das Match gar mit einem direkt verwandelten Eckball – und das keineswegs unverdient, nachdem bereits zuvor ausnahmslos jede Ecke der Roten für Gefahr gesorgt hatte. Nun bestimmte die Heimmannschaft das Spielgeschehen und hätte fünf Minuten vor der Pause wohl erhöht; dass Beiertheims herausgeeilter Keeper als letzter Mann für seine waghalsige Rettungsaktion außerhalb des Strafraums nur Gelb sah, sorgte für verständlichen Unmut beim BuPf-Anhang. Den fälligen Freistoß parierte der glücklich Verschonte dann stark.

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Damen 1 bleibt 2023 daheim ungeschlagen

Für die Damen 1 des SV Karlsruhe-Beiertheims standen am 15. und 16. April die letzten zwei Heimspiele der Saison 2022/23 an. Samstags gegen den TSV Unterhaching und sonntags folgte das Heimspiel gegen die Stützpunktmannschaft des VCO Dresden. Dieses Wochenende fehlten beim SVK krankheitsbedingt beide Lenas, wodurch die Karlsruherinnen auf eine Mittelblockerin und eine Außenangreiferin verzichten mussten.

SVK-Unterhaching
Mit dem ersten Satz startete das Rückspiel gegen die Hachinger Hasen ähnlich, wie das Hinspiel aufgehört hatte – indem es in die Verlängerung ging. Zunächst waren es vorallem die Gäste, die sich ein paar Punkte absetzen konnten. Die Karlsruherinnen spielten dennoch befreit auf und blieben mit gutem Side-Out-Spiel dran. Einige Aufschlagfehler auf beiden Seiten, auch in der Endphase des Satzes pägten das Spiel. Hachingen hatte nach dem 22:22 Ausgleich den ersten Satzball, doch der SVK blieb dran bis zum eigenen ersten Satzball beim 26:25. Nach einem spannenden Hin und her gewann Karlsruhe mit dem dritten Satzball 29:27, aufgrund eines Fehlangriffs der Gäste.

Im zweiten Satz konnten sich die Karlsruherinnen die erste kleine Führung mit 5:2 durch gute Abwehraktionen erspielen. Jedoch konnten die Gäste schon beim 7:7 ausgleichen. Der SVK hatte Probleme, den Punkt aus dem eigenen Angriff zu generieren und geriet somit in einen deutlichen Rückstand von 10:17. Dieser konnte nicht mehr aufgeholt werden und somit ging der Satz mit 17:25 an Unterhaching.
Es folgte ein Spiegelbild zum zweiten Satz. Der SVK startete selbstbewusst und mit viel Aufschlagdruck unter anderem durch Mittelblockerin Nadine Loritz mit einer frühen Führung 9:2. Die Hachinger Hasen fanden im Verlauf des Satzes nicht zu ihrer Angriffsstärke zurück und der Satz ging mit 25:14 an Karlsruhe.
Erneut drehte sich das Spiel, so war Unterhaching im vierten Satz das selbstbewusster und stärker aufspielende Team. Die Karlsruherinnen scheiterten zu Beginn des Satzes wiederholt am stabilen Block der Gäste und gerieten früh in einen Rückstand von 1:6. Zwar schaffte der SVK noch eine Aufholjagd zum 8:9, jedoch zogen die Gäste erneut durch gute Blockaktionen drei Punkte davon. Durch zusätzlichen Aufschlagdruck bauten die Hachinger ihre Führung aus, gewannen den Satz 16:25 und glichen somit 2:2 in Sätzen aus.
Nachdem beide Mannschaften bereits ihre Stärken in dem Spiel zeigten, waren es zunächst die Gäste, die sich mit guter Blockarbeit eine Führung von 4:7 im fünften Satz erspielten. Beim 7:9 sorgte die eingewechselte Anna-Lena Dosenbach auf Karlsruher Seite für den Ausgleich mit zwei Assen im Aufschlag. Karlsruhe wehrte zunächst zwei Matchbälle ab und belohnte sich beim 16:15 gleich mit dem ersten Matchball und zwei Punkten für die Tabelle.
Zum Silber MVP auf der Seite der Unterhachinger wurde die Diagonal-Spielerin mit der Nummer 7, Carolin Januschke ausgezeichnet, die besonders durch druckvolle Angriffsschläge auffiel. Auf der Seite der Karlsruherinnen wurde die Libera, Viviane Hones, ausgezeichnet, die mal wieder mit einigen starken Abwehraktionen glänzte und zahlreiche Bälle im Spiel hielt. 

SVK-Dresden
Am folgenden Sonntag stand bereits zweite und letzte  Saison-Heimspiel gegen die Stützpunktmannschaft des VCO Dresden an. Die jungen Talente sind den Karlsruherinnen besonders. durch ihre Blockhöhe und guten Aufschläge aus dem Hinspiel in Erinnerung geblieben (1:3).

Direkt zu Beginn des ersten Satzes zeigten die Dresdnerinnen ihre Stärke im Aufschlag, wobei der SVK mit einer stabilen Annahme dagegen halten konnte, sodass der Satz zunächst ausgeglichen verlief. Am Ende des Satzes kamen zu einigen Aufschlagfehlern noch Unsicherheiten im Spielaufbau der Karlsruherinnen dazu und der Satz ging mit 19:25 an den VCO. Im zweiten Satz fand der SVK auch nicht direkt wieder in die Spur zum eigenen Spiel zurück und musste früh mit einem Rückstand (5:12) kämpfen. Bei einem Spielstand von 11:17 wurde Anna-Lena Dosenbach für den Aufschlag eingewechselt. Wie am Vortag punktete sie mit einigen wirkungsvollen Aufschlägen und verhalf dem SVK zum Ausgleich bei 17:17. Der VCO erspielte sich im Anschluss die ersten Satzbälle, doch der SVK blieb dran und gewann den Satz mit Nervenstärke 29:27.
Im Anschluss konnten die Karlsruherinnen im Aufschlag immer wieder direkt punkten oder zumindest den Spielaufbau der Gäste stören, sodass die gegnerische Zuspielerin selten alle Angreifer einsetzen konnte. Mit 25:19 ging der dritte Satz somit auch an das Heimteam aus Karlsruhe.
Im vierten Satz fühlten sich das heimische Publikum zur Mitte des Satzes womöglich wieder in den 2. Satz versetzt. Nach einem sehr guten Start mit sech-Punkte Führung, fehlten dem SVK phasenweise die Lösungen im Angriff, sodass sich der Vorsprung nach einer Aufschlagserie der gegnerischen Außenangreiferin und späteren MVP, Teresa Ziegenbalg, verringerte. Mit Druck im Aufschlag von Nadine Loritz und Vanessa Petri und guten Abwehraktionen erspielten sich die Karlsruherinnen den ersten Matchball beim 24:20. Durch einen Aufschlagfehler der Gäste holen sich die Beiertheimerinnen den 3. Matchball und gewinnen das Spiel 3:1. MVP auf Karlsruher Seite wurde Alexandra Bura-Dollhofer. 

Das Team bedankt sich noch einmal bei allen Unterstützern und Zuschauern für die tolle erste Bundesliga-Saison, die diesen Traum ermöglichten und vor allem die Heimspiele zu besonderen Erlebnissen machten. Im letzten Spiel am 22.04. geht es für die Karlsruherinnen noch zum Tabellendritten nach Planegg-Krailling.