Herren 2: Some called it Renaissance

oder 9 6 gg EK Söllingen 2

Vor einem Spiel gibt es ja immer die pregame stories. Während der eine den ganzen Tag sehnsüchtig auf das Samstagsnachmittagsspiel fast wie auf Godot wartet, muss der andere ein leckeres Mahl mit Wein,Weib und Gesang abbrechen um rechtzeitig dieses zu erreichen. Doch diese Geschichten werde ich nicht weiter aussschmücken.

Denn nachdem wir heiß wie kleinphifett superpünktlich in Söllingen einliefen, gingen wir gut eingespielt 2:1 nach Doppeln in Führung. Phil und ich souverän gg ein durchaus eingespieltes Doppel, wie auch Rainer und Alex gg Jugend forsch.Tillmann und Stibi hingegen verloren ein unangenehm zu spielendes Doppel. Auch wenn der Gegner ein starker war, sollte darauf doch ein unerwateter Einbruch folgen, da Phil gegen den unkonventionellen streaky shooter Roßwag den Kürzeren zog . Diesen zog nach guter Leistung und hauchzarten Rückhänden leider auch Tillmann in der Verlängerung des Fünften gegen Abwehrschäfer.Ich,zu selbstsicher und dafür zu wenig in Schuß, bekam in 4 zurecht den selbigen von Bohner verabreicht. 2.4 , was ging denn hier. Zum Glück konnte ein kopfschüttelnder Capitano Rainer nach dem Auslassen von 10 Matchbällen die Hand nach einem Sieg schütteln.Dann stiegen Lamento Stibinger und Old Firehand Alexis in die Boxen. Beide machten in dieser ersten Runde ihrem Namen alle Ehre.Stibi lamentierte den jungen Staiger nach nicht Mal schlechter Leistung in 5 zum Sieg, während Old Firehand den ebenfalls jungen Schäfer aus der Halle schoß.4:5 nach Runde eins und harte Brocken sollten folgen. Doch Phil hatte die etwas übberraschende Niederlage abgeschüttelt und ging mit Gefühl und Entschlossenheit zu Werke.Mit wunderbar getimt-gestreichelten Vorhandtopspin und abschliessendem Schuß hatte er das richtige Rezept und gewann verdient mit 3:1.Tillmann konnte seine Auftaktniederlage gg Roßwag in 5 wieder wettmachen.Ich fand dann nach knappem erstem Satz mein Gefühl und entzauberte den jungen Wilden mit Schnittwechsel, während Rainer Bohner in 5 niederrang.Aus 4:5 mach 8:5.Nun war es an Stibi gegen den äußerst ungestümen Schäfer das Spiel sicher nach hause zu bringen.Old Firehand Alexis stellte darauf das Gewehr in die Ecke und rauchte die Friedenspfeife.

So hieß es nach Kampf und Krampf,Hängen und Würgen, Lamento und Konzentration, Kopf und Hände schütteln, Prinzenrolle und Bananen 9:6 für uns. Nachdem Phil  dann irgendwann auch zum SVK Griechen abbog hieß es dann mal wieder: Und lange schallt es im Lokale noch, der SVK , er lebe hoch.

Mario

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